Ă–tzende Erkenntnisse im Magen der Migration

Ă–tzende Erkenntnisse im Magen der Migration
Ă–tzende Erkenntnisse im Magen der Migration

Dass Migration Scheiße ist, hatte ich ja bereits vor längerer Zeit und an anderer Stelle beschrieben. Jetzt aber kommt der gastroenterologische Beweis dafür, dass Migration schon seit jeher auf den Magen schlägt – und zwar auf den afrikanischen, asiatischen und europäischen gleichermaßen.
Den Beweis lieferte wieder einmal Ă–tzi, DER Migrant par excellence. Dessen Sessions auf dem Seziertisch helfen den Scientists, Fragen nach dem kupferzeitlichen Savoir vivre oder der Kunst des Krepierens im Gletschereis zu beantworten. Oder auch, immer wieder neue Fragen diesbezĂĽglich auf den Labortisch zu werfen.

Was eine internationale und interdisziplinäre Gruppe von Forschern um den Paläopathologen Albert Zink und den Mikrobiologen Frank Maixner von EURAC in Bozen nun aber herausgefunden hat, regt gleichermaßen Fantasie und Verdauungstrakt an. So gelang es den Wissenschaftlern, das Bakterium Helicobacter pylori im Mageninhalt von Ötzi nachzuweisen. Dafür extrahierten sie die Gesamt-DNA des Magens (bzw. dessen, was davon noch übrig ist) und lasen in der dann sichtbaren Bio-Prosa eindeutig lyrische Helicobacter-Sequenzen heraus. Die dann entdeckten Markerproteine zeigen laut Mikrobiologen Albert Zink, dass Migration schon immer Methode hatte und Ötzi bereits vor über 5000 Jahren den Magen verdarb.

Ötzis Migranten-Magen ©EURAC

Ötzis Migranten-Magen ©EURAC

Die Lehren aus Ă–tzis leerem Magen
Die Überraschung der Forscher war nicht zwangsläufig darin begründet, dass Ötzi an Gastritis oder gar an einem Magengeschwür litt. Schließlich musste man ja auch in der Kupferzeit Kulturkämpfe austragen und Stress mit Jungsteinzeitmenschen aushalten. Nein, der DNA-HA-Effekt setzte eigentlich erst dann ein, als Populationsgenetiker erkannten, dass Ötzis Helicobacter pylori Migrationswurzeln in Zentral- und Südasien liegen. Die Vermutung, dass man eigentlich auf den heute auf unserem Kontinent vorherrschenden europäischen Bakterien-Stamm hätte stoßen müssen, traf nicht ein.

Vielmehr aber setzte sich die Erkenntnis durch, dass die Vermischung zwischen afrikanischem und asiatischem Helicobacter pylori und damit die Entstehung des europäischen Typus erst nach Ötzi eintrat. Das schließlich führte die Forscher jetzt zu dem Schluss, dass die Besiedlungsgeschichte Europas neu sequenziert und konsequent mit dem Bakterium verbunden werden muss.

Wallah, ich geschwĂĽre
Die eben selbe Konsequenz der Verfolgung muss man auch bei neuzeitlichen Auswüchsen der ekelhaften Art an den Tag legen – auch wenn sich diese wie in Köln bei Nacht zeigten. Woher die Täter kommen, ist Berlins SPD-Fraktionschef Raed Saleh beispielsweise schnuppe und Kultur-Rabat für nordafrikanische Straftäter gibt’s schon mal gar nicht. Scheißegal ist die Herkunft der Täter aber nicht. Denn nach der Infektion bahnen sich die bösen Bakterien den Weg nach draußen, von der Dunkelheit des Darms mitten in die Helligkeit der Öffentlichkeit. Durch den Kontakt mit dem Anus mutieren sie zu Arschlöchern. Was ihre Herkunft angeht, muss man an dieser Stelle wohl nochmals auch an die Vermischung der Helicobacter-pylori-Stämme erinnern. Was andererseits ihre Destination angeht, so würden sie manche am liebsten maximal evasiv entfernen, jenseits der Grenzen entsorgen oder das koalitionäre Klo runterspülen.

Eigentlich aber sollte man sie in die Kupferzeit katapultieren, denn da gehört ihr Frauenbild wohl hin, oder besser noch auf der Klausurtagung der CSU aussetzen und Seehofer und Co. nach mehreren Weißbier zum Fraß servieren. Viel besser aber wäre es, sie in ein betriebsnahes Praktikum in die EMMA-Redaktion zu stecken. Lebenslang, bis ihnen die Grapsch-Tentakel vor lauter Kaffee kochen und Kopieren abfallen oder sich ihr Integrationsunwillen wandelt. Je nachdem, welches Ereignis vorher eintrifft.

About the author

Marcello Buzzanca ist freier Texter, Redakteur, Blogger und Autor.